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Leseprobe

Vom Kopfkino zur inneren Stille Steffen Brandt

Leseprobe

Am 15. September 2020 erschien mein Buch „Vom Kopfkino zur inneren Stille – Die Praxis der Yogapsychotherapie“ mit Vorworten von Prof. Dr. Andreas Michalsen und Dr. Imogen Dalmann/Martin Soder. Einen Vorgeschmack gibt die Leseprobe.

Das ist Buch ist in folgenden Formaten bestellbar:

Paperback
Hardcover
E-Book

Im Interview nachgefragt

Im folgenden Interview gebe ich ein paar Einblicke in das Buch.

„Vom Kopfkino zur inneren Stille – Die Praxis der Yogapsychotherapie“
– nachgefragt

Bleiben wir zunächst beim Titel: „Vom Kopfkino zur inneren Stille“ – eine vollmundiges Versprechung, oder?

Im Buch war es mir wichtig, einerseits unser tägliches Ringen mit unseren to-do-Listen und dem eigenen inneren Theater aufzugreifen – also dem Kopfkino – und dabei aber auf mögliche Folgen hiervon einzugehen. Hier gibt es in der Welt der Psychologie und Psychotherapie viel Schlaues und Wesentliches. Für viele vielleicht überraschend hat aber auch der Yoga Spannendes und erstaunlich Zeitgemäßes beizutragen.

…und die innere Stille? Das ist doch Wunsch von vielen – und so schwer zu erreichen!

Im Yoga gibt es ein klares Ziel. Modern ausgedrückt heißt es, das Treiben im inneren Theater – oder eben unserem Kopfkino – runterzufahren. Gelingt uns das zunehmend, werden wir innerlich stiller und still. Und: Im Yoga werden Wege aufgezeigt, die uns im Stiller-werden  begleiten.

Yogapsychotherapie hat so beides im Blick: Unsere Enge und die dysfunktionalen Muster aber auch unsere Ressourcen und tiefsten Potentiale.

Warum Yogapsychotherapie?

Vor meinem Psychologiestudium gab es für mich schon den Yoga. Als mir das Studium zu verkopft wurde, war meine Yogalehrerausbildung ein Rettungsanker. Auch später während meiner Lehrtherapie und der Psychotherapiefortbildung waren es Yoga und Zen, die es für mich rund machten. Präsenz und Akzeptanz – oder Achtsamkeit, wie es heute oft heißt – waren immer zentral für mich. Und ganz selbstverständlich fließen sie ein in meine Yoga-und Psychotherapiepraxis. Am Ende ist Yogapsychotherapie dann einfach ein Wortspiel.

Für wen ist das Buch geschrieben?                                             

Beim Schreiben war es mir wichtig, nicht in einen wissenschaftlichen Ton zu verfallen und mehr aus unseren alltäglichen Perspektiven zu schreiben. Auch deshalb gibt es einige Beschreibungen von Problemen, die wir alle aus der Arbeitswoche kennen, und durch die Lebensgeschichten meiner Patient*innen gibt das Buch Einblicke in meinen Praxisalltag.

Ich wollte nicht nur theoretisch bleiben. Deshalb gibt es am Ende eines jeden Kapitels Übungsangebote, die uns aus dem Kopf führen. Und es tauchen im Buch ganz unterschiedliche Zitate und Geschichten auf: Unter anderen steht Freud neben Patanjali, Picasso, Pu dem Bären und Charly Chaplin.

Das Schreiben war wie ein Spagat: Der eine Fuß in der Yoga- und der andere in der Psychotherapiewelt. Und ganz ähnlich war es auch mit der Frage „Für wen schreibst du das Buch?“. Beim Schreiben hatte ich zum einen die Menschen vor Augen, die zu Yogakursen oder zur Psychotherapie zu mir kommen. Der andere Fuß im Schreibe-Spagat stand bei meinen Kolleg*innen aus der Yoga- und Psychotherapiewelt und der Frage, wie diese für ihre Arbeit mit Klient*innen profitieren können.

Wem empfiehlst Du das Buch?

Neugierigen und suchenden Menschen, aber auch denen, die weniger Enge und mehr Weite wollen und das egal ob sogenannte Profis oder Alltagsheld*innen.