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Yoga

„Leben ist das, was passiert,
während du eifrig dabei bist,
andere Pläne zu machen.“
John Lennon

Yoga auf den Punkt gebracht: Atem. Achtsamkeit. In Bewegung.
Dem Yoga liegt der enge Zusammenhang zwischen Körper, Atem und Geist zugrunde. Daraus folgt eine ganzheitliche Praxis aus Körperübungen, Atemübungen und Meditation.
Eine besondere Form des Hatha-Yoga ist Viniyoga.
Viniyoga steht für eine sanfte und achtsame Form des Übens. Praktizieren wir, geht es weniger um die äußere Form sondern viel mehr um die innere Wahrnehmung.

Yoga

Yoga ist einer der ältesten Übungswege für Achtsamkeit. Achtsamkeit in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. In der psychologischen Grundlagenforschung ist das breite Wirkspektrum von Achtsamkeit auf die physische und psychische Gesundheit eindrucksvoll belegt. Achtsamkeit fördert zudem Klarheit und Präsenz, unterstützt kreative Prozesse, erhöht die Lebendigkeit und die innere Balance.Über kräftigende und entspannende Körperübungen, über Bewegung und Atem, über Anspannung und Entspannung wird eine bewusstere Wahrnehmung erreicht. Durch das Ansprechen verschiedener Ebenen kann Yoga neben mentaler Entspannung gleichzeitig auch körperliche Verspannungen auflösen und die Qualität des Atems verbessern.

Viniyoga

Viniyoga ist frei von religiösen Dogmen und wird als ein offener Weg zu mehr Gesundheit und innerer Ausgeglichenheit verstanden. Viniyoga zielt auf eine den individuellen Gegebenheiten angepassten Übungsform ab.

Fortbildungen für Yogalehrende

Fortbildung 2021 – Yoga und Psychotherapie: Eine Jahrestraining für Yogalehrende

Yogatherapie wird immer populärer. Yogatherapieangebote beziehen sich dabei meist auf körperliche Entwicklungsfelder. Im Yoga Sutra spielen die Konzepte von duhkha und den kleśas eine zentrale Rolle. Im Jahrestraining wird die Integration psychologischer Aspekte in die Yogabegleitung in Gruppen und im Einzelsetting thematisiert und ermöglicht die Vertiefung unseres Yogawissens um das Yoga Sutra.
Das Anliegen im Jahrestraining ist es, die Yogapraxis als Ausstiegsmöglichkeit aus der psychomentalen Dynamik (cittavritti oder „Teufelskreis“ in der modernen Psychotherapie) zu verstehen. Yoga kann mentale, emotionale und körperliche Möglichkeiten entwickeln, um  z.B. Stress und innere Unruhe zu reduzieren oder aktiver zu werden.

BDY-Seminar September 2021 – ausgebucht, Warteliste:
Der Einfluss der klesha auf unsere Lebenswelten

In diesem Seminar werden Grundlagen yogapsychotherapeutischer Methoden vermittelt und Bezüge zum Yoga Sutra hergestellt. Zentral dabei sind die Fragen „Was macht uns eng? “ und persönlicher: „Was sind meine Neigungen, Abneigungen, Sorgen und welche Ich-Facetten sind aktiv, welche unterdrückt?“ Verstehen wir unsere leidbringenden Strukturen, erschließen sich uns Wege aus der Enge in Richtung von innerer Balance und Weite. Wichtig dabei ist die Aktivierung unserer Ressourcen.

Dabei wechseln sich theoretischer Input, Praktizieren und der Erfahrungsaustausch im Dyaden- und Triadengespräch ab. Neben „klassischem“ Yogaüben (āsana, prānāyāma, Meditation) werden Reflexionsübungen (svādhyāya, YS 2.1) mit vertiefendem (im Sinne von pratiprasava, YS 2.10) oder perspektivwechselndem (im Sinne von pratipaksha bhāvana, YS 2.33/34) Fokus vorgestellt.

Das Ziel des Seminars ist, Yogapraktizierenden Möglichkeiten aufzuzeigen, die inneren Erfahrungen auf ihrem Yogaweg im Alltag konkret umzusetzen, daran zu wachsen und auch herausfordernde Situationen besser bewältigen zu können.

BDY-Seminar 2020:
Wege in die Balance – Die Perspektive einer Yogapsychotherapie 
In diesem Seminar werden Grundlagen yogapsychotherapeutischen Methoden vermittelt und Bezüge zum Yoga Sutra hergestellt. Zentral dabei sind die Fragen „Was lässt uns leiden? Was macht uns eng?“ sowie Mittel und Wege aus der Enge in die Weite. Wir fokussieren die Aktivierung unserer Ressourcen.

BDY-Seminar 2019:
Yoga und Psychologie – Wege in die Balance
In diesem Seminar werden Grundlagen yogapsychologischer Methoden vermittelt und Bezüge zum Yoga Sutra hergestellt. Zentral dabei sind die Fragen „Was lässt uns leiden? Was macht uns eng?“ sowie Mittel und Wege aus der Enge.